Die Heimatclubs der deutschen European Tour Spieler

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Martin Kaymer ist als Golfprofi auf der ganzen Welt unterwegs, spielt aber gerne auch mal in Deutschland. (Bildquelle: golfclubszene @ pixabay.com)

Wenn vom 18. bis 21. Juli 2019 mit den der Open Championship in Royal Portrush das vierte Major des Jahres stattfindet, werden auch viele deutsche Golffans vor dem Fernseher mitfiebern. Doch in diesem Jahr findet The Open wohl ohne deutsche Beteiligung statt, auch wenn der Sportwetten-Anbieter Betway für Martin Kaymer eine Quote von 81 für den Toursieg angibt. Doch Kaymer hatte am ersten Juli-Wochenende bei der Dubai Duty Free Irish Open die Qualifikation um einen Schlag verpasst.

Nun hat Kaymer also Zeit für andere Dinge, während 156 andere Golfprofis in Nordirland um den Claret Jug spielen. Er könnte beispielsweise eine Runde in seinem Heimatclub spielen. Doch wo befindet sich der überhaupt und wo sind die anderen deutschen European Tour Spieler zuhause? Das ist eine Frage die sich sicherlich viele Fans von Kaymer stellen.

Martin Kaymer trat mit neun Jahren in den Golfclub Mettmann ein. Mettmann liegt im Niederbergischen Land zwischen Düsseldorf und Wuppertal. Auch wenn er inzwischen die meiste Zeit in Scottsdale (US-Bundesstaat Arizona) trainiert, ist er noch immer Ehrenmitglied im GC Mettmann und schaut hier sicherlich auch ab und an vorbei. Denn nichts ist wohl schöner als die Heimat zu besuchen, dort wo alles angefangen hat und in Erinnerungen zu schwelgen. Vielleicht helfen Kaymer diese zu seiner alten Form zurückzukehren.

Kieffer spielt auch gern in der Heimat

Nur 15 Minuten vom GC Mettmann entfernt befindet sich ein weiterer Heimatclub eines deutschen European Tour Spielers. Maximilian Kieffer begann das Golfspielen im Golf Club Hubbelrath. Der Club vor den Toren Düsseldorfs hat nicht nur Maximilian Kieffer zu einem großartigen Spieler gemacht - auch Sandra Gal und Nicolai von Dellingshausen kommen von hier. Kieffer unterstützt sein Team noch immer regelmäßig bei den Spielen der Deutschen Golf Liga und trägt maßgeblich dazu bei, dass Hubbelrath zu den erfolgreichsten Mannschaften des Landes gehört.

Bernd Ritthammer qualifizierte sich mit Platz 6 bei der Final Qualifying Stage im Lumine Golf Club für die European Tour 2019. Damit gehört er zur Kategorie 17 und darf bei fast allen Turnieren starten. Schwierig wird es nur bei den Rolex Series Events wie den Irish Open oder der BMW PGA Championship. Ritthammer wurde in Nürnberg geboren, wohnt in München und trainiert hin und wieder im Golfclub Olching. Lieblingsclub und Basis ist jedoch der Son Gual Mallorca. Denn in Mallorca gibt es neben ganz ausgezeichneten Wetterbedingungen auch eine Vielzahl an Golfplätzen. Durch das milde Klima kann das ganze Jahr über gespielt werden und man trifft so manche (Golf-) Prominenz auf und neben dem Rasen.

In derselben Kategorie spielt auch ein anderer Deutscher: Max Schmitt. Der erst 21-Jährige erlernte das Golfen samt Golf Etikette im Golf-Club Westerwald, spielt aber inzwischen für den Golfclub Rheinhessen südlich von Mainz. 2019 machte er bereits mehrfach auf sich aufmerksam, unter anderem mit Platz vier beim “Made of Denmark”. Im Race to Dubai schaffte er es durch seinen soliden Auftritt bei der Irish Open in die Top100. Schade das hier ein noch besserer Erfolg verpasst wurde.

Schneider und Siem nur mit gelegentlichen Starts

Deutlich südlicher liegt der Heimatclub von Marcel Schneider, der Golfclub Schloß Monrepos. Schneider gehört zur Kategorie 18 und steht damit “nur” auf Abruf für die Turniere der European Tour. Alternativ spielt er auf der Challenge Tour. Dort belegte er im Mai Platz fünf bei der D&D Real Czech Challenge und ist aktuell 26. im Challenge Tour Ranking. Befindet er sich dort am Ende der Saison unter den besten 15, würde er im kommenden Jahr mit Kategorie 14 wesentlich mehr Startberechtigungen bei der European Tour haben.

Marcel Siem hofft sicherlich ebenfalls, 2020 wieder öfter auf der European Tour spielen zu dürfen. Der Mettmanner spielt für den Düsseldorfer GC und verstärkte die Herrenmannschaft 2018 gelegentlich in der 2. Bundesliga der Kramski DGL. Siem brachte es immerhin bereits auf vier Siege bei der European Tour, doch im letzten Jahr lief es einfach nicht rund - bei 18 von 25 Turnieren verpasste er den Cut. Daher fällt er 2019 nur in die Kategorie 19, doch durch seine Erfolge darf er mit zahlreichen Einladungen rechnen. Welche er davon annimmt bleibt offen, da die meisten Golf-Kalender prall gefüllt sind.

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