Golf ein Glücksspiel?

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Häufig wird vom Golfen von einem "Altmännersport" gesprochen. Zudem wird die Aktivität nach landläufiger Meinung "nur" von Menschen ausgeübt, die wohlhabend sind. Das sind Mythen, die schon lange nicht mehr gelten und auch in der Geschichte des Sports kaum gegolten haben. Denn das Golfen wird heute von Personen unterschiedlichster Couleur ausgeübt. Allerdings hat Golf nur bei wenigen Überschneidungen mit dem klassischen Glücksspiel zu tun.

Für Jung und Alt und für Familien

Einen Tag an der frischen Luft verbringen, viel Bewegung und wenn einem danach ist, sozialer Interaktion. Golf deckt ein breites Spektrum an gesunden Verhaltensmustern ab, welche für Körper und Geist förderlich sind. Dabei geht es um weit mehr, als sich ein Polohemd anzuziehen, in den Caddy zu springen und einen Ball durch die Natur zu schlagen. Denn das Golfen ist für alle Altersklassen ab fünf Jahren geeignet. Auch kann ein jeder, die körperlichen Voraussetzungen erfüllend, mit dem Sport anfangen. Zudem kann Golf als ein Hobby für die gesamte Familie genutzt werden. Schließlich wird gemeinsame eine ganze Weile auf dem Grün der schönsten Golfplätze verbracht.

Da keine Golfrunde der anderen gleicht, kommt für Außenstehende schnell das Gefühl auf, hier könnte es mehr um Glück als um Können gehen. Dabei hat das Golfen mit dem klassischen Glücksspiel, wie es neue Casinos bieten, nichts gemeinsam. Schließlich kann hier an Slots, Roulette und vielen anderen Spielen partizipiert werden. Grundlage ist, dass Spieler versuchen, einen bestimmten Ausgang zu erahnen oder setzen auf bestimmte Zahlen, Muster, Symbole. Das Ergebnis ist jedoch rein zufällig und vom Glück bestimmt. Zudem lässt sich als Hobby-Glücksritter bei einem Jackpot mehr Geld gewinnen als bei einem klassischen Golfspiel mit Freunden.

Sport und Spiel im Trend

Darüber hinaus ist der Ausgang einer Partie Golf von wesentlich mehr als dem reinen Zufall abhängig. Denn für ein Spiel bedarf es neben einem hohen Maß an Konzentration und Wissen ebenfalls Kraft und Strategie. Schließlich ist jeder Schlag ein Erlebnis für sich, welches geprägt wird von diversen Faktoren. Etwa spielt das gewählte Eisen, der Untergrund, das Wetter und vor allem das individuelle Können eine übergeordnete Rolle. Allerdings ist auch hier der Ausgang, wie beim Spiel mit dem Glück, nicht planbar. Dennoch hat ein Golfer deutlich mehr Einflüsse selbst in der Hand, die er zu seinen Gunsten beeinflussen kann. Während nach dem Ankreuzen von Zahlen etwa beim Lotto alles Weitere durch die Ziehung der Zahlen abhängig ist, kann der Sportler auf dem Golfplatz die Rahmenbedingungen beeinflussen. Ist der Golfball allerdings einmal geschlagen, ist auch er dem Glück unterworfen.

Eine Parallele zum Glücksspiel findet sich jedoch in der Beliebtheit. Denn Online-Casinos, Sportwetten und Lotterien in Deutschland erleben einen großen Aufschwung und liegen bei vielen im Trend, was für den Golfsport schon länger gilt. Das zeigt sich unter anderem in den mehr als 700 Golfplätzen hierzulande. Zudem gibt es fast 650.000 aktive Golfspieler in der Bundesrepublik. Tendenz steigend.

Gleiches gilt im Übrigen für die Popularität. Denn wie auch im Glücksspiel scheint der Sport auf weiten grünen Flächen und an der frischen Luft immer beliebter. Zumal sich perfekt dem Trubel der urbanen Ballungszentren entgehen lässt.

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