Golfmitgliedschaften im Vergleich

 

Golf spielen erfreut sich in Deutschland nicht erst seit den großen Erfolgen von Martin Kaymer immer größerer Beliebtheit. Allerdings sind gewisse Bedingungen daran geknüpft, bis Sie von den Greens abschlagen dürfen. Neben dem Erwerb der Platzreife bzw. eines Handicaps ist zudem eine Golfclub-Mitgliedschaft erforderlich. 

Dabei stehen den Spielern verschiedene Arten der Mitgliedschaft zur Verfügung. Bei diesen hängt es von unterschiedlichen Faktoren ab, welche Form der Mitgliedschaft für den einzelnen Spieler die Profitabelste ist. Unter anderem spielt die Häufigkeit und Intensität, mit der der Golfsport betrieben werden soll, eine wesentliche Rolle. Nachfolgend nun also ein Blick auf die einzelnen Mitgliedschaftsformen im Golf: 

Die reguläre Einzel-Mitgliedschaft 

Die klassische Einzelmitgliedschaft in einem Golfclub bedeutet im Prinzip, dass der Spieler als vollwertiges Mitglied angesehen wird. Durch den Kauf einer solchen Mitgliedschaft sichert sich der Golfspieler das Recht – wann immer er möchte und der Golfclub geöffnet hat – seine Runden zu spielen. Gebühren (sogenannte Greenfees) fallen dabei im Heimat-Club keine an. Auch von anderen Golfclubs werden diese Spieler anerkannt und können auf Wunsch auch dort ihre Runden spielen. Auf fremden Plätzen wird meist eine Gebühr pro Golf-Runde verrechnet. 

Paarmitgliedschaft im Golf

Es gibt ja wohl nichts Schöneres als das Hobby oder die eigene Leidenschaft mit einem Partner zu teilen. Betrifft dies den Lebensgefährten, so gibt es in sehr vielen Golfclubs die zusätzliche Möglichkeit, eine sogenannte Paarmitgliedschaft abzuschließen. Dadurch erhält der Partner oder die Partnerin ihre Mitgliedschaft zu etwas günstigeren Konditionen als ein vollwertiges Mitglied. Hierbei gilt es noch zu sagen, dass das vollwertige Mitglied vollumfänglich für seine Mitspieler aus der Familie verantwortlich ist und dafür Sorge zu tragen hat, dass diese ebenso die Regeln des jeweiligen Clubs respektieren und einhalten. 

Die Fernmitgliedschaft für Spieler aus entfernteren Regionen 

Manchmal haben Golf-Spieler das Problem, dass es direkt in ihrer Umgebung keinen geeigneten Golfclub gibt, weshalb mitunter recht lange Anfahrten zum Golf spielen in Kauf genommen werden müssen. Im Gegensatz zu einem vollwertigen Mitglied besteht bei der Fernmitgliedschaft jedoch nur ein eingeschränktes Platzrecht. Das bedeutet, dass das Mitglied pro Spiel eine Gebühr zu entrichten hat. Es müssen außerdem gewisse Voraussetzungen erfüllt werden, damit eine Fernmitgliedschaft abgeschlossen werden kann. So steht die Fernmitgliedschaft beispielsweise nur Spielern zu, die mindestens 150 Kilometer vom entsprechenden Golfclub entfernt wohnen. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang ist der hybride Ansatz von Onegolf. Dieser Anbieter bietet vollwertige Golfmitgliedschaften zum Preis einer Golf Fernmitgliedschaft. Einziges Manko: der Golfer bekommt seinen Golfclub per Los zugeteilt, allerdings „in erreichbarer Entfernung“, wie der Webseite des Anbieters zu entnehmen ist.

Die ausländische Golfmitgliedschaft - ideal für Weltenbummler 

Die sogenannte ausländische Golfmitgliedschaft ist eine sehr günstige Form der Mitgliedschaft, die Spieler rund um den Globus berechtigt auf allen Golfanlagen zu spielen. Allerdings gibt es hierbei wiederum das Problem, dass speziell in Deutschland und Mitteleuropa nur ein geringer Anteil der Golfclub-Spieler mit dieser Mitgliedschaft ihre Runden spielen lassen. Speziell in Skandinavien sowie auf der britischen Insel ist diese Mitgliedschaft jedoch sehr beliebt. 

Die Sonderformen unter den Golfmitgliedschaften

Daneben gibt es noch ein paar Sonderformen an Golfmitgliedschaften. Hierzulande ist vor allem jene der International Golf Community bekannt und anerkannt. In Deutschland sind rund 100 9-Loch-Anlagen in den Bundesländern verteilt vorhanden, auf denen das Mitglied Golf spielen darf. Es steht allerdings pro Spieler nur eine begrenzte Anzahl an kostenlosen Runden zur Verfügung.

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